Rückblick 2002
Exkursion zur BBA am 23.05.03

Reisebericht zur Fachexkursion „Wirtschaft und Landwirtschaft in Weser Ems" 07.03

 

Reisebericht zur Fachexkursion „Wirtschaft und Landwirtschaft im Münsterland“

Erstmalig führten Landesverband der Agraringenieure Niedersachsen e. V. und der VDL-Landesverband Hannover eine gemeinsame Studienreise in das Münsterland vom 01.07. – 02.07.2004 durch.

Sehr früh man Donnerstagmorgen startete unsere Fachexkursion in Richtung Westen. Wie in den vergangenen Jahren auch, wurden die Kolleginnen und Kollegen unserer Verbände unterwegs in Richtung des Bestimmungsortes aufgenommen. Die Teilnehmerzahl mit 27 Kolleginnen und Kollegen aus beiden Verbänden war zufrieden stellend.

Erste Station der Exkursion war die Firma Claas in Harsewinkel. Das Unternehmen wurde uns von Herrn Bastian vorgestellt. Das Unternehmen wurde im Jahre 1993 in Clarholz von Theo, August und Ernst Claas gegründet auf damals 2.500 m². 1919 ist die Produktion nach Harsewinkel verlegt worden. Heute werden hier auf dem Gelände von 39 ha Mähdrescher und Erntemaschinen produziert. Darüber hinaus produziert die Firma Claas an verschiedenen Standorten in der Bundesrepublik Deutschland und in der Welt Maschinen bzw. Bauteile für die Autoindustrie, Computertechnik; Maschinen und Geräte für den Reisanbau und Traktoren. Die Firma Claas ist weltweit in 150 Ländern vertreten und beschäftigt insgesamt 8.000 Mitarbeiter. In allen Produktionsgesellschaften wird weltweit ein Umsatz von 1,5 Milliarden Euro getätigt. 

In Harsewinkel sind 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.

86 % der Bauteile für alle Maschinen und Geräte werden in Eigenfertigung erstellt. Weltweit gab es vor 30 Jahren noch 19 Mitwettbewerber; heute sind es noch sechs.

Bei der Betriebsbesichtigung konnten wir am Montagabend miterleben, wie der Großmähdrescher „Lexion“ entsteht.

Neun Mähdrescher können am Tag gefertigt werden.

130 Azubi’s werden in den Elektro- und Metallberufen ausgebildet.

Es war ein spannendes Erlebnis, die Entstehung des Mähdreschers von der Bestellung der Bauteile über das Zusammenfügen der einzelnen Teile bis zur Fertigstellung zu erleben.

Nach Aussagen des Vorsitzenden des Landesverbandes des Landmaschinenhandels in Hessen wird sich der Strukturwandel im Bereich der Landtechnik fortsetzen. So habe die Firma Claas die Landtechnik-Sparte von Renault übernommen, die Firma Agco neben Fendt und Massey- Ferguson, zusätzlich Valmet. Die Landmaschinenhersteller bieten den Landtechnik-Fachbetrieben teilweise neue Betriebsstrukturen an. An diesem Beispiel werde deutlich, dass die Karten im Landtechnikvertrieb derzeit neu gemischt werden. Es gibt plötzlich neue Anknüpfungspunkte für Landtechnik-Fachbetriebe mit Herstellern verschiedenster Coleurs. Bei dieser Neuorientierung sollte der Fachbetrieb auch die Chancen erkennen. Es nutze nichts, wenn sich die Landtechnikunternehmen einredeten, dass es ihnen schlecht gehe. Vielmehr sollte nach dem Sprichwort gehandelt werden: „Jede Krise bietet auch eine Chance“. Der Landtechnik-Fachbetrieb darf sein Selbstvertrauen und seine hohe Leistungsfähigkeit nicht verlieren. Der Landtechnik-Fachbetrieb werde sich immer wieder selbstkritisch fragen müssen, wo er sein Geld im Betrieb verdiene und ob dies tatsächlich beim Verkauf von Neumaschinen erfolge oder aber beim Ersatzteilverkauf, in der Werkstatt und beim Gebrauchtmaschinenhandel. Das Anforderungsprofil für den Fachbetrieb muss sich den Bedürfnissen der Kunden weiter anpassen. Die Unternehmen brauchen leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter, die die moderne Technik beherrschen, damit auch die Unternehmen künftig in der Lage sind, selbstbewusst mit umfassenden, zeitgerechten Leistungsangeboten in der Landwirtschaft präsent zu sein.

Fachgespräch und Besichtigung der Fachhochschule in Soest

Die Aufgaben und Ziele, sind uns durch den Dekan Prof. Dr. Schulte-Sienbeck, Prodekan Dr. Schäfer und Dr. Kerkhoff näher gebracht worden. An der Fachhochschule in Soest, mit den Außenstellen in Hagen, Iserlohn und Meschede, studieren insgesamt 1.000 Studenten. Die Studienschwerpunkte sind die Agrarwirtschaft, die Elektrotechnik und der Maschinenbau. In der Agrarwirtschaft studieren 400 Studenten.

Insgesamt sind 40 Professoren und 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Fachhochschule beschäftigt.

Die Fachhochschule in Soest, Fachbereich Agrarwirtschaft, hat sich über die Lehranstalt für den praktischen Landwirt, die 1923 gegründet wurde, bis zur Fachhochschule mit dem Fachbereich Agrarwirtschaft entwickelt.

Die Stationen im Einzelnen:

Im Fachbereich Agrarwirtschaft schreiben sich jährlich 60 – 70 Studenten ein. 70 – 80 Studienplätze stehen pro Semester zur Verfügung.

Der Fachbereich Agrarwirtschaft an der Fachhochschule in Soest ist gut ausgelastet, weil hier praxisnah ausgebildet wird.

Die Arbeitsmarktanforderungen dienen als Richtschnur. Der Frauenanteil bei den Studierenden beträgt 20 %.

50 % der Studierenden haben zu Beginn des Studiums das Abitur abgelegt und 50 % Realschul- bzw. Fachoberschulabschluss mit Berufspraxis.

Darüber hinaus ist ein Controlling-System eingeführt worden mit einer regelmäßigen Befragung der Erstsemester und der Diplomanten nach der inhaltlichen Optimierung des Studiums.

Die Öffentlichkeitsarbeit wird intensiviert und ein „Schnupperstudium“ ist möglich. Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Verband der Susatia.

Herr Dr. Kerkhoff als Vorsitzender des Prüfungsausschusses berichtet über die Einführung des Bachelor- und Masterabschlusses bis zum Jahr 2010 an den Fachhochschulen und Universitäten.  

Kennzeichen dieser Studiengänge sind: 

Konzeption Bachelor

Konzeption Master

Stadtführung durch Soest

Herr Bücker hat es verstanden, uns die unverwechselbare Leuchtturmsilhouette von Soest vorzustellen. Der Weg durch eine 1.000 jährige Stadt, in der sich Bürger und Gäste von jeher wohlfühlen können, bleibt allen in bester Erinnerung. Der Rundgang begann in der Nähe der Teichmühle durch den inneren Kern der Stadt mit baumbestandenen Wällen. Hier erhielten wir schöne Ausblicke und Einblicke in lauschige Gässchen und hinter grünen Sandsteinmauern versteckte Gärten. Zur Baumblüte zeigt sich die alte Hansestadt von ihrer allerschönsten Seite. Zahlreiche historische Soester Gaststätten, die über die Stadtgrenze hinaus bekannt sind, laden ein zum  gemütlichen Verweilen. Schließlich steht hier auch das älteste Gasthaus Westfalens, das Pilgrim-Haus aus dem Jahr 1304.

Einkehr und Besichtigung des „Patrokli“ DOMS

Die Besichtigung des Soester Stadtdoms war ein wunderbares Erlebnis für alle. Das Zitat des Stadtführers „Nicht kleinliche Spekulation und Raffgier beherrschten unsere Vorfahren vor über 1.000 Jahren - vor allem waren es Kaufleute -, die aus dem Gewinn ihres Handels Gotteshäuser bauten. So entstand auch das bedeutende  der Stadt, der Dom. Diese Überlieferung von Frömmigkeit und Glaubenseifer möge jeden Besucher zur Bewunderung und Besinnung aufrufen“.

Die Stiftskriche St. PatroKulus in Soest, später allgemein PatroKlidom genannt, wurde 1954 durch den Kölner Erzbischof Bruno, Bruder Kaiser Otto’s des Großen, gegründet. 10 Jahre nach der Gründung überführte er als Bischof Bruno Reliquien des Märtyrers PatroKulus aus Troyes in Frankreich nach Soest. Der heilige Patrokulus wurde nun zum Hauptpatron der Kirche und des Stiftes. Im 14. Jahrhundert blühte die Stadt durch die Handelsverbindungen innerhalb der Hanse auf. 1923 wurde die Kirche im Rechtssinne katholische Pfarrkirche. Fast ein Jahrtausend haben Stadt und Stift zusammengelebt und sich gegenseitig ergänzt. Bedingt durch das Elend in den Jahrhunderten und der Kriegseinwirkungen sowie auch der Folgeerscheinungen verschiedener äußerer Einwirkungen zeigte St. Patrokoli in seiner Substanz erneut ernsthafte Schäden. Risse in den Gewölben und an den Pfeilern und Wänden waren ein akutes Signal, eine einwandfreie Restaurierung durchzuführen. Seit 1974 war der Dom die wohl zur Zeit größte Baustelle in ganz Westfalen. Ein Bauwerk von europäischem Rang ist als stolzes Erbe westfälischen Baudenkens wieder zu neuer Schönheit und Großartigkeit erstanden und der Nachwelt so erhalten geblieben.

Die Kirchengemeinde besitzt einen ansehnlichen Bestand von Kleinkunstwerken der romanischen Glasmalerei und der Gold- und Silberschmiedekunst.

Nach diesen umfangreichen Informationen am ersten Tag haben wir unsere Fahrt nach Bad Sassendorf, Haus Düsse, fortgesetzt und hier das Hotel bezogen. Das Abendprogramm wurde dann in der Cafeteria, Haus Düsse, vorgenommen. Hier war gemütliches Beisammensein angesagt. Ein interessanter Erfahrungsaustausch der Kolleginnen und Kollegen beider Berufsverbände bei angenehmem Fassbier war angesagt. Interessant war auch das unmittelbare Parkgelände am Haus Düsse; eine Augenweide für Naturliebhaber.

Nach einer kurzen Nacht stand der letzte Tag unserer Exkursion ganz im Zeichen der Berufsbildung, Viehhaltung, Bodenbearbeitung und des Biolandbaues.

Herr Stracke stellte uns  die Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche des Landwirtschaftszentrums „Haus Düsse“ vor:

Betriebsübersicht/Betriebsspiegel

Ackerbau:

Betriebsfläche 208 ha  
Bodennutzung:   Klima und Bewertung:
Ackerland 159 ha Höhenlage 70 m ü. NN
Grünland 11 ha Ackerzahl 58 – 78
Wald 22 ha Ø Niederschlag 750 mm/Jahr
Hof, Wege, Gebäude 16 ha Ø Temeperatur 9,2 °C

Viehhaltung:

Milchkühe 90 Systemferkelaufzuchtplätze 600
Mastbullen 50 Gruppenhaltung mit Einzeltierkennung (LPA, im Bau) 400
Prüfplätze für Bullen (LPA) 450 Sauen/Mastschweine
nach ökolog./alternativ Richtlinien
35/
180
Mutterkühe 10 Legehennenplätze 9000
Mutterschafe 70 Junghennenaufzuchtplätze 4500
Prüfplätze für Schafe (LPA) 220 Mastgeflügelplätze 5000
Sauenplätze 250 Putenhähne- 1000
Schweinemastplätze 1600 Putenhennenplätze 2000
Schweine-Einzelbuchten 800 Bienenvölker 4

Aufgaben und Tätigkeitsgebiete

A) Bildungsaufgaben:

B) Versuchs- und Prüfungsaufgaben:

C) Ackerbau- und Feldfutterbau

Jedes Jahr besuchen ca. 25.000 in- und ausländische Besucher Haus Düsse, um an Lehrgängen, Seminaren und Besichtigungen teilzunehmen.

Standortcharakteristik

Haus Düsse liegt im nördlichen Randgebiet der Soester Börde. Die Höhenlage beträgt im Mittel 70 m über NN. Die Ackerzahlen wurden zwischen 58 und 78 Bodenpunkten festgelegt. Die Böden sind aus Lössablagerungen entstanden. Im Gegensatz zu den anderen bekannten, vergleichbaren deutschen Böden zeichnet sich die Soester Börde durch höhere Niederschläge aus. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt 750 mm und die durchschnittliche Jahrestemperatur 9,2 °C.

Die Bodenentwicklung auf Haus Düsse ist sehr stark von der hohen Durchfeuchtung und von stark schwankendem Grundwasser beeinflusst worden. Vorherrschende Bodentypen des Versuchsgut kommen auch Gleye, braune Aueböden und Auegleye vor. Die wasserhaltende Kraft der Böden ist gut. Die Humusgehalte liegen zwischen 2 % und 4 %, die Schluffgehalte betragen ca. 80 %. Fast alle Böden auf Haus Düsse sind sehr druckempfindlich und neigen zur Verschlämmung. Die Bodenbearbeitung darf daher nicht zu fein erfolgen.

Aufgrund der natürlichen Voraussetzungen von Haus Düsse, die für ein großes Gebiet der Soester Börde zutreffen, spielt hier der Getreidebau schon immer eine überragende Rolle. Es hat eine sinnvolle Anpassung in der Auswahl der Kulturarten an die Standortverhältnisse stattgefunden. In den Veröffentlichungen der Wertprüfungsergebnisse des Bundessortenamtes liegt Haus Düsse mit den Getreideträgern häufig an der Spitze. Deshalb bildet Haus Düsse für das gesamte Ruhr-Hellweg-Gebiet einen Versuchsschwerpunkt, wo hauptsächlich den Fragen des intensiven Getreideanbaues nachgegangen wird.

Ein weiterer Versuchsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von Anbautechniken bei neuen Kulturen. Hier sind Ackerbohnen, Erbsen, Sonnenblumen, Lein und neuerdings auch die Grünbrache und Chinagras zu nennen. Ebenfalls werden hier vorrangig Versuche durchgeführt, die einen sehr hohen technischen Aufwand erfordern, wie Bodenbearbeitungs-, Fruchtfolge- und Gülleversuche. In einem großen Pflanzenbau-Lehrgarten wird auch nicht-landwirtschaftlichen Besuchern die Vielfalt der auf Acker- und Grünland angebauten Fruchtarten und Varietäten demonstriert, sowie der Anbau von Hybridsorten gezeigt. Ebenfalls sind hier eine Vielzahl von Arten, die für nachwachsende Rohstoffe in Frage kommen, zu sehen.

Damit wird die seit Jahren bedeutende Stellung von Haus Düsse auf dem Gebiet der Nutztierhaltung, auch auf dem Gebiet der Pflanzenproduktion zum Nutzen des westfälisch-lippischen Landwirtschaft, wirkungsvoll unterstrichen.

Besichtigung der Firma Kverneland in Soest

Die Vorstellung des Betriebes erfolgte durch Herr Schröder und Herrn Dr. Nissen.

300 Beschäftigte sind in dem Bereich der Produktion und Vermarktung tätig.

Die Kverneland-Group ist eine Aktiengesellschaft mit folgenden Gesellschaftern:

Bau, Accord, Kleine, Bobard, Tarup ,Vicon, Underhaug, Lagarde, Gregoire und Paris.

In Soest werden die Sämaschinen und Einzelkornsägeräte hergestellt.

Die Produktgruppe Säen umfasst 20 Maschinentypen, mit insgesamt 50.000 Bauteilen. 22.000 Bauteile werden in Eigenfertigung hergestellt.

5.000 – 8.000 € kostet eine Pneumatik-Sämaschine.

Die Bodenbearbeitungsgeräte werden fast ausschließlich in Norwegen hergestellt. Das sind Pflüge, Tiefengrubber, Scheibeneggen, Tiefenmeißel.

Darüber hinaus auch Obenflächenbearbeitungsgeräte.

Der Rundgang durch die Produktionsstätten führte uns in die Produktionsbereiche der Sämaschinen, der Einzelkornsägeräte, der Tiefenmeißelgeräte.

Die Firma Kverneland befasst sich intensiv in einer Projektarbeit mit der konservierenden Bodenbearbeitung (Conservation Tillage).

Warum betreibt die Firma Kverneland dieses Projekt?

Weil:

Als letzter Programmpunkt stand die Besichtigung mit anschließender Diskussion und Beratung des Gutshofes „Wilhelmsdorf“ bei Bielefeld auf dem Programm.

Das Gut Wilhelmsdorf wurde uns vorgestellt durch Herrn Schumacher. Das Gut wurde vor mehr als 100 Jahren von Herrn von Bodelschwingh als Arbeiterkolonie gegründet. Ziel war es damals: Obdach und Essen für Arbeit zu erhalten.

Gut Wilhelmsdorf liegt südlich des Teutoburger Waldes in der Bielefelder Senne. Die Böden sind sandig und es regnet häufig. Ideale Voraussetzungen für die Milchviehhaltung mit viel Weidegang.

Johannes Berger und Ulrich Schumacher, beide Diplom-Landwirte, haben die ehemalige „Arbeiterkolonie“ seit 1995 von den Von-Bodelschwinghschen Anstalten gepachtet und nach Bioland-Richtlinien umgestellt. Das bedeutet: keine Pestizide, hauptsächlich wirtschaftseigene Düngemittel, eigene Futtererzeugung, artgerechte Tierhaltung mit viel Weidegang und Stroh im Stall. Von den 320 ha Ackerflächen; hier werden in einer vielfältigen Fruchtfolge Kleegras, Mais, Roggen Triticale, Sommergerste, Lupinen und Kartoffeln angebaut. 100 ha sind reine Wiesen und Weiden für die 150 Kühe und die Jungrinder. Mit Biogasanlage werden 450.000 kWh Strom aus Mist und Gülle erzeugt.

Inzwischen sind zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Landwirtschaft, der Hofmolkerei und im Hofladen beschäftigt.

Seit 1998 wird eine Hofmolkerei betrieben. Hier wird mit größter Sorgfalt gewonnene Milch frisch pasteurisiert und Naturjoghurt hergestellt. Beliefert werden zahlreiche Privatkunden, Hofläden, Kindergärten und Gemeinschaftsverpflegungen mit Kühlfahrzeugen oder über regionale Abo-Kistenbetriebe (Privatkunden).

Im Anschluss an die Besichtigung und Diskussion wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kaffee und Kuchen serviert und weiterdiskutiert. Wir konnten uns von den Köstlichkeiten der Bioproduktion überzeugen.

Auf der Rückreise über Porta-Westfalica wurde Hannover als Zielort gegen 18:30 Uhr erreicht. Wir waren doch alle sehr müde von den vielen Eindrücken und sonstigen Anstrengungen.

Fazit

Es war eine interessante Fachexkursion mit den Kolleginnen und Kollegen des befreundeten Verbandes der Diplomlandwirte. Der „Blick über den Tellerrand“ vermittelt Neues, welches auch gewinnbringend in unserer täglichen Arbeit eingesetzt werden kann.

Die Fahrt war gut geplant und inhaltlich hervorragend organisiert.

Was hat die Reise gelehrt?

Die Reise war für alle sehr informativ und brachte auch Erkenntnisse, die für bestimmte Entscheidungsfindungen innerhalb der Arbeitsgebiete der Kolleginnen und Kollegen Anwendung finden können.

Werner Bathge